Fünf einfache Morgenübungen zum wach- und beweglich Werden
Um zur Ruhe zu kommen atme ein, richte dich auf und verbinde dich mit dem Himmel. Atme aus, komme an und verbinde dich mit der Erde.

Aufrecht und bequem vorne auf dem Stuhl sitzen. Die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln. Die Füße haben guten Kontakt zum Boden.
Beim Einatmen den Oberkörper weiter aufrichten und den Brustkorb dabei leicht nach vorne schieben.
Beim Ausatmen den oberen Rücken runden, die Schultern nach vorne rollen und das Kinn sanft in Richtung Brustbein ziehen.
Mit der nächsten Einatmung wieder aufrichten und den Brustkorb nach vorne schieben. Ausatmend wieder klein und rund machen. In langsamem Atemtempo etwa zehn Mal.
Finger locker auf die Schultern legen, bewusst aufrichten und mit den Armen aus dem Schultergelenk heraus kreisen. Wichtig: Arme kreisen versetzt. Bewegt sich der rechte Ellenbogen nach vorne, kreist der linke nach hinten. Langsam auf jeder Seite etwa fünf bis zehn Mal.
Mit der Einatmung Arme über den Kopf heben und Rücken strecken, mit der Ausatmung sinken nur die Schultern etwas. Dann den Oberkörper sanft nach links und rechts zu drehen. Dabei entspannt weiteratmen. Die Drehbewegung sollte nicht ausladend sein. Es reicht, wenn sich der Brustkorb leicht nach links und leicht nach rechts bewegt, fünf bis zehn Mal zu jeder Seite.
Hände noch für einen Moment auf die Beine legen und nachspüren. Gleichmäßig atmen.


Auf der Stuhlvorderkante sitzen, die Fußsohlen liegen am Boden auf.
Beim Einatmen aufrichten und die Arme über den Kopf strecken.
Beim Ausatmen so weit wie möglich nach links drehen und den linken Arm über die Stuhllehne nach hinten strecken. Drei bis fünf Atemzüge halten. Beim Einatmen aufrichten und die Wirbelsäule nach oben strecken, beim Ausatmen – wenn möglich – etwas weiter nach links drehen. Mit einer Einatmung beide Arme heben und den Oberkörper zurück zur Mitte drehen. Ausatmend die Arme senken und die Hände auf den Beinen ablegen. Einige Momente nachspüren. Mit rechts wiederholen.
Vor dem Stuhl stehen, etwa eine Fußlänge entfernt. Die Hände sind so auf der Sitzfläche platziert, dass man einen guten Halt hat.
Beim Einatmen das linke Bein heben und es lang nach hinten strecken. Gleichzeitig strecken den Kopf leicht heben und auch die Wirbelsäule strecken.
Beim Ausatmen: das linke Bein beugen und das Knie in Richtung Körpermitte ziehen. Gleichzeitig den Rücken runden und das Kinn sanft zum Brustbein ziehen. Fünf Mal. Einige Momente nachspüren und dann auf der rechten Seite wiederholen – das rechte Bein beim Einatmen strecken und ausatmend das Knie zum Körper ziehen


Neben den Stuhl stehe, die rechte Hand ruht auf der Lehne.
Beim Einatmen den linken Arm heben, ihn nach oben strecken
Beim Ausatmen so weit nach rechts lehnen wie möglich. Die Füße bleiben fest am Boden. Den linken Arm so weit wie möglich strecken und die Dehnung für drei bis fünf Atemzüge halten. Beim Einatmen wieder aufrichten den linken Arm noch einmal nach oben strecken und mit der Ausatmung sinken lassen.
Dann die Übung mit dem rechten Arm ausführen.
